KÖRPER

„Nichts zu verbergen!“

Oberarmstraffung

Allgemeines zur Oberarmstraffung

Verliert man im reiferen Lebensalter Gewicht und damit Volumen entsteht oftmals überschüssige Haut. Diese überschüssige Haut schrumpft in den meisten Fällen, die Haut an den Oberarmen schrumpft aber leider oft nur unzureichend. Die daraus resultierenden Hautüberschüsse werden von betroffenen als sehr unangenehm empfunden und oft aufwändig mit langen Ärmeln verborgen. Um den Oberarmen wieder ein normales Aussehen zu verleihen, stehen abhängig vom Befund und der Hautqualität unterschiedliche Techniken zur Verfügung.

Welche Behandlungstechniken stehen zur Verfügung?

Ist die Hautqualität noch gut genügt oft die Behandlung mit einer speziellen Fettabsaugetechnik, durch welche einerseits das Volumen reduziert und andererseits die Hautschrumpfung angeregt werden kann. Dieser Eingriff geht ohne relevante Narben einher, kann zumeist ambulant durchgeführt werden und dauert 30-40 Minuten pro Arm.

Bei größeren Hautüberschüssen müssen diese operativ entfernt werden. Man unterscheidet hier zwischen Hautüberschüssen welche entfernt werden können indem man die Haut des Oberarmes in Richtung Achsel gestrafft wird und Hautüberschüsse welche über eine Längsnarbe reseziert werden müssen. Bei ersteren liegt die Narbe in der Achselhöhle und fällt dadurch kaum auf. Sollte ein Schnitt über den gesamten Oberarm notwendig sein wird dieser an der Innenseite geführt sodass die Narbe bei angelegtem Arm nicht sichtbar ist. Die in dieser Region verlaufenden Lymphbahnen werden hierbei geschont. Diese Straffungseingriffe sind nur teilweise in Lokalanästhesie durchführbar, sie können aber zumeist tagesklinisch durchgeführt werden.

Nach all diesen Eingriffen ist eine Nachbehandlung mit Kompressionsbekleidung notwendig. So kann unmittelbar nach der Operation das Risiko einer Nachblutung reduziert und langfristig ein gleichmäßiges Straffungsergebnis erreicht werden. Es handelt sich hierbei zumeist um Jäckchen aus sehr dünnem Stoff welche über entsprechende Ärmel Kompression auf die neu geformten Oberarme ausüben.

Krankenhausaufenthalt: der Eingriff erfolgt zumeist ambulant oder tagesklinisch
Narkoseform: lokake Betäubung, selten Allgemeinanästhesie
Eingriffsdauer: 1 bis 1,5 Stunden
Schmerzen: zumeist sind die ersten drei Tage leicht schmerzhaft
wieder gesellschaftsfähig: nach 2 Tagen
wieder arbeitsfähig: nach einer (Schreibtischtätigkeit) bzw. 3 Wochen (körperliche Arbeit)
wieder sportfähig: nach 3 Wochen
Nachbehandlung: Kompressionshemd für drei bis sechs Wochen Tag und Nacht
Im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgesprächs werden Sie entweder bei der Erstvorstellung oder aber spätestens zwei Wochen vor dem Eingriff ausführlich über den Behandlungsablauf und die Operationsrisiken aufgeklärt.

Was ist vor dem Eingriff zu beachten?

  • Bitte zehn Tage vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen. Bitte klären Sie gegebenenfalls mit Ihrem Hausarzt ob und wie Sie diese blutverdünnenden Medikamente ersetzen müssen.
  • Bitte lassen Sie Sich zur Operation bringen und danach abholen. Auch ist es vorteilhaft wenn Sie in den ersten Tagen nach der Operation zu Hause Hilfe hätten.
  • Sollte der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt werden müssen Sie nüchtern sein. Dies bedeutet, dass Sie sechs Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken oder rauchen dürfen. Klare Flüssigkeiten wie Wasser oder ungesüßter Tee können bis zu zwei Stunden vor dem Eingriff konsumiert werden.
  • Achselhaar sollte ca. eine Woche vor dem Eingriff rasiert werden.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

  • Abhängig von der Größe der Wunde werden am Ende des Eingriffs Drainagen eingebracht. Diese dünnen Schläuche fördern Wundsekret aus der Wundhöhle nach außen und sind für die Heilung unmittelbar nach der Operation bedeutsam. Sie werden zumeist am ersten Tag nach der Operation vorsichtig entfernt.
  • Die Dauer der lokalen Kompression hängt sehr stark vom Ausmaß des Eingriffs ab. Die Mindestdauer beträgt allerdings 3 Wochen (Tag und Nacht)!
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengung während der ersten 48 Stunden nach der Operation.
  • Es wird bei diesem Eingriff fast ausschließlich selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet. Sollte ein Fadenzug notwendig sein, erfolgt dieser im Zuge der Kontrolle nach zehn bis vierzehn Tagen.
  • Leichte sportliche Betätigung ist frühestens nach drei Wochen, volle Belastung erst nach sechs Wochen wieder möglich.
  • Verlaufskontrollen finden nach zwei, sechs und zwölf Wochen sowie nach einem Jahr statt. Das endgültige Ergebnis ist erst nach dieser Zeit zu sehen.

Trägt die Krankenkasse die Kosten der Operation?

Abhängig vom Ausmaß und von der psychischen Belastung kann in ausgewählten Fällen ein Antrag auf Kostenübernahme durch den Krankenversicherer gestellt werden.

Wie hoch sind die Kosten der gesamten Behandlung?

Die Gesamtkosten für eine Fettabsaugung an den Oberarmen beidseits betragen 2900.- Euro. Die Gesamtkosten für eine Straffung an den Oberarmen beidseits beträgt 4000.- Euro. Hierbei sind die Erstberatung, die Operation, sofern notwendig die Narkose, Verbandsmaterialien, Medikamente und alle notwendigen Kontrollen inkludiert.

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Bemerkung

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Um auf Ihre ganz persönlichen Fragen und Wünsche eingehen zu können, bitte wir Sie einen Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!