KÖRPER

„Weg mit den lästigen Pölsterchen!“

Fettabsaugung

Allgemeines zur Fettabsaugung

Oft stören trotz sportlicher Betätigung und bei an sich normalem Körpergewicht hartnäckige Fettpölsterchen an Hüften, Oberschenkel, rund um den Nabel, am Hals, an den Oberarmen oder an einzelnen Körperstellen wie z.B. den Knieinnenseiten. Diese Fettdepots können mittels Liposuction zumeist einfach entfernt werden.

Fettabsaugungen eignen sich sehr gut um umschriebene Fettansammlungen zu entfernen bzw. auszudünnen. Mit einer Fettabsaugung kann man bestimmte Körperstellen formen, eine Fettabsaugung kann aber einen Gewichtsverlust durch Abnehmen nicht ersetzen!

Wie läuft der Eingriff ab?

Bei einer Fettabsaugung wird mit einer sehr dünnen Infiltrationskanüle Tumeszenzlösung ins Gewebe eingebracht. Diese Flüssigkeit enthält mehrere Wirkstoffe; u.a. kommt es zur lokalen Betäubung des infiltrierten Areals und zu einem Anschwellen der Fettläppchen. Hierdurch können diese leichter mit der Absaugkanüle entfernt werden. Die Absaugetechnik und die Art der verwendeten Kanülen hängen von der Menge des zu entfernenden Fettes, von der Qualität der Haut und von der Lokalisation ab. Es müssen für Fettabsaugungen lediglich kleine Schnitte von ca. drei bis fünf Millimeter Länge gesetzt werden. Die Anzahl und Lage der Schnitte variiert je nach Größe und Lage des abzusaugenden Areals.
Kleinere Fettabsaugungen wie z.B. an den Knieinnenseiten, an den Oberarmen oder an den Hüften können ambulant in Dämmerschlaf mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Bei größeren Fettabsaugungen empfiehlt es sich den Eingriff in Allgemeinnarkose in einem Krankenhaus durchzuführen.
Nach allen Fettabsaugungen ist eine Nachbehandlung mit entsprechender Kompressionsbekleidung notwendig. So kann unmittelbar nach der Operation das Risiko einer Nachblutung reduziert und langfristig ein gleichmäßiges Ergebnis erreicht werden. Diese Kompressionsbekleidung sollte für zumindest drei, zumeist aber sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden.

Krankenhausaufenthalt: zumeist ambulant, in seltenen Fällen eine Nacht im Krankenhaus
Narkoseform: zumeist lokale Betäubung mit Dämmerschlaf, selten Allgemeinanästhesie
Eingriffsdauer: ca. 1 bis 2 Stunden
Schmerzen: zumeist wenig schmerzhaft
wieder gesellschaftsfähig: nach 1-3 Tagen
wieder arbeitsfähig: nach einer (Schreibtischtätigkeit) bzw. 4 Wochen (körperliche Arbeit)
wieder sportfähig: nach drei bis sechs Wochen
Nachbehandlung: Kompressionsbekleidung für mindestens drei, meistens aber für sechs Wochen Tag und Nacht
Im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgesprächs werden Sie entweder bei der Erstvorstellung oder aber spätestens zwei Wochen vor dem Eingriff ausführlich über den Behandlungsablauf und die Operationsrisiken aufgeklärt.

Was ist vor dem Eingriff zu beachten?

  • Bitte zehn Tage vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen. Bitte klären Sie gegebenenfalls mit Ihrem Hausarzt ob und wie Sie diese blutverdünnenden Medikamente ersetzen müssen.
  • Bitte lassen Sie Sich zur Operation bringen und danach abholen. Auch ist es vorteilhaft wenn Sie in den ersten Tagen nach der Operation zu Hause Hilfe hätten.
  • Wird der Eingriff in lokaler Betäubung durchgeführt müssen Sie nicht nüchtern sein.
  • Wenn der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt wird müssen Sie nüchtern sein. Dies bedeutet, dass Sie sechs Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken oder rauchen dürfen. Klare Flüssigkeiten wie Wasser oder ungesüßter Tee können bis zu zwei Stunden vor dem Eingriff konsumiert werden.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

  • In den ersten Stunden nach dem Eingriff kann es zu Flüssigkeitsaustritten aus den Stichinzisionen kommen. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um die zuvor eingebrachte Tumeszenzlösung. Da diese aber nun mit Blut verfärbt ist kann diese Sekretion bedrohlich aussehen. In der Regel endet diese Sekretion innerhalb der ersten 24 Stunden ohne jegliches Zutun. Bitte beachten Sie, dass diese Sekretion auch im Schlaf stattfindet. Um Verunreinigungen zu vermeiden bekommen Sie nach der Operation ausreichend saugende Unterlagen und Verbandsmaterial zur Verfügung gestellt.
  • Über die abgesaugten Körperareale kann bereits nach zwei Tagen wieder geduscht werden.
  • Die Kompressionsbekleidung sollte nach dem Eingriff mindestens drei, zumeist sechs Wochen (Tag und Nacht) konsequent getragen werden.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengung während der ersten Woche nach der Operation.
  • Es werden die Schnitte bei Fettabsaugungen lediglich mit jeweils einer einzelnen Naht verschlossen. Diese werden zehn bis zwölf Tage nach dem Eingriff entfernt.
  • Leichte sportliche Betätigung ist frühestens nach drei Wochen, volle Belastung erst nach sechs Wochen wieder möglich.
  • Verlaufskontrollen finden nach zwei, sechs und zwölf Wochen sowie nach einem Jahr statt. Das endgültige Ergebnis ist erst nach dieser Zeit zu sehen.

Trägt die Krankenkasse die Kosten der Operation?

Abhängig vom Ausmaß kann in ausgewählten Fällen ein Antrag auf Kostenübernahme durch den Krankenversicherer gestellt werden.

Wie hoch sind die Kosten der gesamten Behandlung?

Die Gesamtkosten liegen zwischen 2900.- (eine Region) und 3900.- Euro (zwei Regionen). Hierbei sind die Erstberatung, die Operation, sofern notwendig die Narkose, die notwendige Kompressionswäsche, Medikamente und alle notwendigen Kontrollen inkludiert.

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Bemerkung

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Um auf Ihre ganz persönlichen Fragen und Wünsche eingehen zu können, bitte wir Sie einen Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!